Kurz erklärt:
Warum eine Orientierungszeit?
Orientierungszeiten sind im deutschsprachigen Raum ein noch relativ unbekanntes Format. Diese Seite erklärt, was dahintersteckt und gibt dir Informationen, um einzuschätzen, ob das für dich interessant sein könnte.
„Education to live a life, not just to make a living“
Grundtvig
Vor über 180 Jahren revolutionierte der dänische Pädagoge N.F.S. Grundtvig die Bildung:
Seine Idee war eine Schule, die nicht für den Beruf, sondern fürs Leben ausbildet – ohne Noten, ohne Prüfungen, aber mit Gemeinschaft, Dialog und Freiheit. Auch in Deutschland sind schon vor über 100 Jahren einige sogenannte Heimvolkshochschulen mit Langen Kursen für junge Erwachsene entstanden.
Inspiriert vom skandinavischen Folkehøjskole-Modell, wo solche Formate seit über 180 Jahren Menschen stärken.
Was ist eine Orientierungszeit?
Eine Orientierungszeit ist mehr als eine Pause, sie ist eine bewusste Bildungszeit, um dich selbst, deine Ziele und deine Rolle in der Welt besser kennenzulernen.
„Orientierungszeit“ und „Orientierungsjahr“
„lange Kurse“ und „Folk High SchooL“
Es gibt verschiedene Namen und Begriffe und die Angebote unterscheiden sich auch voneinander – aber es gibt auch Gemeinsamkeiten.
Stell dir vor: 3 bis 10 Monate lang lebst du in einer Gemeinschaft mit anderen jungen Menschen, lernst ohne Leistungsdruck, probierst Neues aus und reflektierst, was du wirklich willst.
Hier geht es nicht um Noten oder Abschlüsse, sondern um Erfahrungen, Selbstvertrauen und Klarheit – für deinen Beruf, dein Studium und vor allem einfach für dich und dein Leben!
Was macht eine Orientierungszeit einzigartig?
Gemeinschaft
erleben
Du lebst mit anderen unter einem Dach – kochst, diskutierst, arbeitest und feierst zusammen. Hier lernst du nicht nur für dich, sondern voneinander und miteinander. Echte Verbindungen entstehen, wenn man Zeit hat, sich kennenzulernen.
Ganzheitliche Berufsorientierung
Kein klassisches Bewerbungstraining! Stattdessen geht es um psychosoziale Kompetenzen (z. B. Resilienz, Teamfähigkeit) und gesellschaftliche Verantwortung. Du probierst dich in Projekten aus, entdeckst Stärken, von denen du nicht wusstest, dass du sie hast und findest heraus, was dich wirklich antreibt.
Lernen
ohne Druck
Keine Prüfungen, keine Noten. Stattdessen: Selbstbestimmtes Lernen mit Workshops, Reflexionsrunden und Praxisphasen. Ob du dich für Nachhaltigkeit, Kunst, Handwerk, Glaube, Landwirtschaft, innere Entwicklung oder soziale Themen interessierst – hier darfst du deine Neugier ausleben.
Warum lohnt sich das für mich?
Passt das zu mir?
Eine Orientierungszeit ist genau das Richtige für dich, wenn du:
Egal, ob du gerade deinen Schulabschluss in der Tasche hast, eine Ausbildung hinter dir, eine Ausbildung oder Studium abgebrochen oder schon erste Berufserfahrung gesammelt hast – hier bist du richtig!



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